Wie funktioniert eine Dashcam?

Wie funktioniert eine Dashcam? Technik einfach erklärt

Eine Dashcam ist eine kompakte Kamera für das Auto, die während der Fahrt das Verkehrsgeschehen vor oder hinter deinem Fahrzeug aufzeichnet. Die Videos werden meist in kurzen Abschnitten auf einer Speicherkarte gespeichert und automatisch überschrieben. Erkennt die Kamera einen Unfall oder eine starke Erschütterung, kann sie die betreffende Aufnahme vor dem Löschen schützen.

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Was ist eine Dashcam?

Der Begriff Dashcam setzt sich aus den englischen Wörtern Dashboard und Camera zusammen. Gemeint ist eine kleine Videokamera, die im Fahrzeug befestigt wird und während der Fahrt Aufnahmen erstellt. In der Praxis befindet sie sich meistens an der Frontscheibe in der Nähe des Innenspiegels.

Die Kamera zeichnet das Verkehrsgeschehen aus der Perspektive des Fahrzeugs auf. Je nach Modell können zusätzlich Geschwindigkeit, Position, Datum und Uhrzeit gespeichert werden. Manche Systeme besitzen außerdem eine zweite Kamera für den rückwärtigen Bereich.

Der wichtigste Unterschied zu einer normalen Kamera besteht darin, dass eine Dashcam weitgehend automatisch arbeitet. Sobald sie mit Strom versorgt wird, beginnt sie je nach Einstellung selbstständig mit der Aufnahme. Nach dem Abstellen des Fahrzeugs beendet sie die Aufnahme oder wechselt in einen speziellen Parkmodus.

Wie nimmt eine Dashcam Videos auf?

Im Inneren einer Dashcam befindet sich ein Kamerasensor, der das einfallende Licht in digitale Bildinformationen umwandelt. Ein Objektiv bestimmt dabei unter anderem den Blickwinkel und beeinflusst, wie groß der erfasste Bereich vor dem Fahrzeug ist.

Die aufgenommenen Bilder werden von einem Prozessor verarbeitet und anschließend als Videodatei auf einer Speicherkarte abgelegt. Häufig kommen dafür microSD Speicherkarten zum Einsatz.

Die meisten Dashcams speichern nicht eine einzige riesige Videodatei. Stattdessen wird die Aufnahme automatisch in mehrere kurze Videosequenzen aufgeteilt. Häufig lassen sich beispielsweise Intervalle von einer, drei oder fünf Minuten auswählen.

Was bedeutet Loop Aufnahme bei einer Dashcam?

Die Loop Aufnahme gehört zu den wichtigsten Funktionen einer Dashcam. Sie sorgt dafür, dass die Kamera auch dann weiter aufnehmen kann, wenn die Speicherkarte voll ist.

Sobald kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist, löscht beziehungsweise überschreibt die Dashcam die älteste nicht geschützte Aufnahme. Dadurch entsteht ein fortlaufender Kreislauf. Neue Videos ersetzen automatisch ältere Aufnahmen.

Du musst die Speicherkarte deshalb nicht nach jeder Fahrt manuell leeren. Solange keine Dateien dauerhaft geschützt wurden, verwaltet die Kamera den Speicher weitgehend selbstständig.

Ein einfaches Beispiel für die Loop Aufnahme

Angenommen, deine Dashcam speichert die Videos in Abschnitten von jeweils drei Minuten. Während einer einstündigen Fahrt entstehen entsprechend viele einzelne Videodateien.

Ist die Speicherkarte irgendwann vollständig belegt, beginnt die Kamera normalerweise damit, die ältesten nicht geschützten Videos durch neue Dateien zu ersetzen. Dadurch stehen immer die aktuellsten Aufnahmen zur Verfügung.

Wie viele Stunden tatsächlich gespeichert werden können, hängt von der Größe der Speicherkarte, der Videoauflösung, der Bildrate und der verwendeten Videokompression ab.

Was passiert bei einem Unfall?

Damit eine wichtige Aufnahme nicht durch die Loop Funktion gelöscht wird, besitzen viele Dashcams einen sogenannten G Sensor. Dieser Sensor erkennt starke Beschleunigungen, Verzögerungen und Erschütterungen.

Kommt es beispielsweise zu einem Zusammenstoß, kann die Kamera die aktuelle Videosequenz automatisch als Ereignis markieren. Die Datei wird anschließend in einem geschützten Bereich der Speicherkarte abgelegt und nicht wie normale Loop Aufnahmen überschrieben.

Dadurch bleibt das Video erhalten, bis du es selbst löschst oder auf einen anderen Datenträger überträgst.

Was ist der G Sensor genau?

Der G Sensor ist ein Beschleunigungssensor. Er erkennt Veränderungen der Bewegung des Fahrzeugs. Eine starke Verzögerung bei einem Unfall oder ein heftiger Stoß beim Parken kann dadurch registriert werden.

Bei vielen Dashcams kannst du einstellen, wie empfindlich der Sensor reagieren soll. Eine zu hohe Empfindlichkeit kann dazu führen, dass bereits Schlaglöcher oder starkes Bremsen als Ereignis erkannt werden. Eine zu niedrige Einstellung könnte dagegen kleinere Zusammenstöße übersehen.

Es lohnt sich deshalb, die Empfindlichkeit nach der Installation an dein Fahrzeug und deine Fahrbedingungen anzupassen.

Wie wird eine Dashcam mit Strom versorgt?

Während der normalen Fahrt erhält eine Dashcam ihre Energie meistens über das Bordnetz des Fahrzeugs. Je nach Modell erfolgt die Stromversorgung über eine 12 Volt Steckdose, einen USB Anschluss oder eine fest installierte Stromversorgung.

Viele Kameras schalten sich automatisch ein, sobald du die Zündung aktivierst. Wird das Fahrzeug ausgeschaltet, beendet die Dashcam die aktuelle Aufnahme kontrolliert und schaltet sich anschließend ebenfalls aus.

Ein kleiner integrierter Akku oder Kondensator dient bei vielen Modellen nicht dazu, die Kamera stundenlang zu betreiben. Er sorgt vielmehr dafür, dass die letzte Aufnahme ordnungsgemäß gespeichert werden kann, wenn die externe Stromversorgung unterbrochen wird.

Akku oder Kondensator?

Dashcams können mit einem kleinen Akku oder einem sogenannten Superkondensator ausgestattet sein. Ein Kondensator speichert nur relativ wenig Energie, verträgt jedoch häufig hohe und niedrige Temperaturen besser als klassische Akkus.

Da sich der Innenraum eines Autos im Sommer stark erwärmen kann, setzen viele hochwertige Dashcams auf Kondensatoren. Die eigentliche Stromversorgung erfolgt trotzdem weiterhin über das Fahrzeug.

Welche Rolle spielt die Speicherkarte?

Die Speicherkarte ist der zentrale Speicherort für die Videoaufnahmen. In den meisten Dashcams werden microSD Karten verwendet.

Da eine Dashcam während jeder Fahrt kontinuierlich Daten schreibt und ältere Dateien wieder überschreibt, wird eine Speicherkarte deutlich stärker beansprucht als beispielsweise in einer normalen Digitalkamera.

Deshalb solltest du darauf achten, dass die verwendete Speicherkarte für dauerhafte Videoaufnahmen geeignet ist und von deiner Dashcam unterstützt wird.

Speicherkartengröße Typische Eignung Besonderheit
32 GB Kürzere Aufnahmezeiträume Ältere Videos werden relativ schnell überschrieben
64 GB Alltag und normale Fahrten Mehr Speicherreserve
128 GB Längere Aufnahmezeiträume Gut für hohe Auflösungen geeignet
256 GB oder mehr Hochauflösende Dual Kamera Systeme Nur verwenden, wenn die Dashcam diese Größe unterstützt

Die tatsächliche Aufnahmedauer lässt sich nicht allein anhand der Speichergröße bestimmen. Eine Kamera mit hoher 4K Auflösung erzeugt wesentlich größere Dateien als ein Modell mit Full HD Aufnahme.

Was bedeutet Full HD, 2K oder 4K bei Dashcams?

Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten ein aufgenommenes Video besteht. Je höher die Auflösung ist, desto mehr Details können grundsätzlich dargestellt werden.

Full HD entspricht üblicherweise einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. Höher auflösende Modelle können 2K beziehungsweise QHD oder 4K aufnehmen.

Eine hohe Auflösung kann dabei helfen, Details wie Verkehrsschilder oder Fahrzeuge besser zu erkennen. Sie benötigt allerdings auch mehr Speicherplatz und stellt höhere Anforderungen an Prozessor und Speicherkarte.

Auflösung Vorteil Zu beachten
Full HD Gute Grundqualität bei moderatem Speicherbedarf Feine Details können bei größerer Entfernung schwieriger erkennbar sein
2K Mehr Details als Full HD Höherer Speicherbedarf
4K Sehr hohe Detailauflösung Große Videodateien und höhere Anforderungen an die Speicherkarte

Wie wichtig ist der Blickwinkel?

Der Blickwinkel bestimmt, wie viel von der Umgebung die Kamera erfasst. Ein größerer Winkel kann zusätzlich Bereiche neben der eigenen Fahrspur aufnehmen.

Sehr große Blickwinkel sind jedoch nicht automatisch besser. Wird das Bild extrem weitwinklig aufgenommen, können Objekte am Rand stärker verzerrt erscheinen. Gleichzeitig wirken Fahrzeuge in größerer Entfernung möglicherweise kleiner.

Ein ausgewogener Blickwinkel ist deshalb häufig sinnvoller als der größtmögliche Wert. Die Kamera sollte deine Fahrspur und angrenzende Verkehrsbereiche ausreichend erfassen.

Wie funktioniert eine Dashcam bei Nacht?

Bei Dunkelheit muss der Kamerasensor mit wesentlich weniger Licht auskommen. Eine gute Dashcam versucht deshalb, vorhandene Lichtquellen möglichst effizient zu nutzen.

Moderne Modelle arbeiten mit lichtempfindlichen Sensoren, angepasster Belichtungssteuerung und digitaler Bildverarbeitung. Dadurch können Straßen, Fahrzeuge und andere Details auch nachts sichtbar bleiben.

Eine besondere Herausforderung sind starke Helligkeitsunterschiede. Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge oder beleuchtete Kennzeichen können deutlich heller sein als die Umgebung.

Was bedeutet HDR oder WDR?

HDR und WDR sind Technologien, die bei starken Helligkeitsunterschieden helfen können. Die Kamera versucht dabei, sehr helle und sehr dunkle Bildbereiche gleichzeitig möglichst gut darzustellen.

Das kann beispielsweise hilfreich sein, wenn du aus einem dunklen Tunnel in helles Tageslicht fährst oder nachts von entgegenkommenden Scheinwerfern geblendet wirst.

Wie funktioniert GPS bei einer Dashcam?

Einige Dashcams besitzen ein integriertes GPS Modul oder können mit einem externen GPS Empfänger verbunden werden. Dadurch lässt sich die Position des Fahrzeugs während der Aufnahme bestimmen.

Je nach Modell können zusätzlich Geschwindigkeit und gefahrene Strecke gespeichert werden. Die Daten werden entweder direkt in das Video eingeblendet oder separat zusammen mit der Videodatei gespeichert.

Für die eigentliche Videoaufnahme ist GPS nicht erforderlich. Es handelt sich um eine zusätzliche Funktion, die bei der späteren Auswertung einer Fahrt hilfreich sein kann.

Wie funktioniert eine Dashcam mit Front und Heckkamera?

Bei einer Dual Dashcam wird zusätzlich zur Frontkamera eine zweite Kamera verwendet. Sie wird normalerweise an der Heckscheibe montiert und filmt den Bereich hinter dem Fahrzeug.

Beide Kameras zeichnen gleichzeitig auf. Die Videos werden entweder als separate Dateien oder innerhalb einer gemeinsamen Ordnerstruktur auf derselben Speicherkarte gespeichert.

Eine Heckkamera kann beispielsweise bei einem Auffahrunfall zusätzliche Informationen liefern. Gleichzeitig steigt durch die zweite Aufnahme der Speicherbedarf.

Was ist der Parkmodus?

Der Parkmodus ermöglicht es einer Dashcam, auch nach dem Abstellen des Fahrzeugs auf bestimmte Ereignisse zu reagieren. Dabei gibt es unterschiedliche technische Verfahren.

Einige Modelle reagieren auf Erschütterungen. Wird das Fahrzeug beispielsweise beim Einparken von einem anderen Auto berührt, aktiviert beziehungsweise sichert die Dashcam eine entsprechende Aufnahme.

Andere Systeme bieten zusätzlich Bewegungserkennung oder eine reduzierte Zeitrafferaufnahme. Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt von deinem Einsatzzweck und den Einstellungen der Kamera ab.

Wie bekommt die Dashcam im Parkmodus Strom?

Damit eine Dashcam auch bei ausgeschalteter Zündung arbeiten kann, benötigt sie eine entsprechende Stromversorgung. Häufig wird dafür ein sogenanntes Hardwire Kit verwendet.

Dieses verbindet die Kamera direkt mit der Fahrzeugelektrik. Gute Systeme besitzen eine Spannungsüberwachung, die die Stromversorgung unterbricht, bevor die Fahrzeugbatterie zu stark entladen wird.

Alternativ gibt es zusätzliche Akkupacks, die speziell für den Betrieb einer Dashcam vorgesehen sind.

Kann eine Dashcam automatisch einen Unfall speichern?

Ja. Genau dafür ist bei vielen Modellen der G Sensor vorgesehen. Erkennt er eine ungewöhnlich starke Erschütterung oder Verzögerung, wird die aktuelle Videodatei automatisch geschützt.

Bei einigen Dashcams werden dabei nicht nur die Sekunden nach dem Ereignis gespeichert. Durch einen Zwischenspeicher kann auch ein kurzer Zeitraum unmittelbar davor erhalten bleiben.

Das ist besonders hilfreich, weil der eigentliche Unfallhergang häufig bereits einige Sekunden vor dem Zusammenstoß beginnt.

Kann man eine Aufnahme manuell speichern?

Viele Dashcams besitzen eine Ereignistaste. Wenn du während der Fahrt eine relevante Situation bemerkst, kannst du die aktuelle Videosequenz manuell gegen das automatische Überschreiben schützen.

Du solltest die Bedienung allerdings nur verwenden, wenn sie dich nicht vom Verkehr ablenkt. Bei manchen Modellen kann eine Sprachsteuerung oder eine separate Taste die Bedienung erleichtern.

Wie gelangen die Videos von der Dashcam auf den Computer?

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, die Speicherkarte aus der Kamera zu nehmen und mit einem Kartenleser am Computer auszulesen.

Viele moderne Dashcams besitzen zusätzlich WLAN. Dadurch kannst du dein Smartphone direkt mit der Kamera verbinden und über eine passende App auf gespeicherte Videos zugreifen.

Bei einigen Modellen lassen sich Aufnahmen anschließend direkt auf das Smartphone herunterladen. Dadurch musst du die Speicherkarte nicht jedes Mal aus der Kamera entfernen.

Was bringt WLAN bei einer Dashcam?

WLAN dient normalerweise nicht dazu, die Dashcam dauerhaft mit dem Internet zu verbinden. Stattdessen erstellt die Kamera ein lokales Funknetz, mit dem sich dein Smartphone verbinden kann.

Über die Hersteller App kannst du anschließend Einstellungen verändern, das aktuelle Kamerabild kontrollieren oder gespeicherte Videos ansehen und herunterladen.

Das erleichtert besonders die Ausrichtung der Kamera nach der Montage.

Wie wird eine Dashcam richtig montiert?

Die Dashcam wird üblicherweise an der Frontscheibe befestigt. Dafür kommen Saugnapfhalterungen oder Klebehalterungen zum Einsatz.

Eine Position in der Nähe des Innenspiegels ist häufig praktisch, weil die Kamera dort relativ unauffällig sitzt und einen guten Blick auf die Straße besitzt.

Wichtig ist, dass deine Sicht beim Fahren nicht eingeschränkt wird. Auch das Stromkabel sollte sauber verlegt werden und nicht lose im Sichtbereich hängen.

Welche Funktionen sind bei einer Dashcam besonders sinnvoll?

  • Automatische Loop Aufnahme
  • G Sensor zur Ereigniserkennung
  • Manuelle Ereignisspeicherung
  • Gute Aufnahmequalität bei Tag und Nacht
  • Automatischer Start beim Einschalten des Fahrzeugs
  • Unterstützung geeigneter Speicherkarten
  • Optionales GPS
  • WLAN für die Verbindung mit dem Smartphone
  • Parkmodus bei entsprechendem Einsatzzweck
  • Optional eine zusätzliche Heckkamera

Bei Dash-Cam24.de kannst du deshalb neben der reinen Videoauflösung besonders darauf achten, wie zuverlässig Loop Aufnahme, Ereignisspeicherung und Bedienung funktionieren. Diese Eigenschaften bestimmen im Alltag häufig stärker den Nutzen einer Kamera als einzelne technische Spitzenwerte.

Was passiert, wenn die Speicherkarte voll ist?

Bei aktivierter Loop Aufnahme musst du normalerweise nichts tun. Die Dashcam überschreibt automatisch die älteste ungeschützte Videodatei und verwendet den frei gewordenen Speicherplatz für eine neue Aufnahme.

Geschützte Ereignisvideos werden dabei normalerweise nicht automatisch überschrieben. Sammeln sich davon sehr viele an, kann der verfügbare Speicher irgendwann knapp werden.

Deshalb solltest du die Speicherkarte regelmäßig kontrollieren und nicht mehr benötigte geschützte Dateien löschen.

Muss man eine Dashcam regelmäßig warten?

Eine Dashcam benötigt nur wenig Wartung, sollte aber gelegentlich kontrolliert werden. Besonders wichtig ist die Speicherkarte, da sie durch das kontinuierliche Schreiben stark beansprucht wird.

Prüfe regelmäßig, ob die Kamera tatsächlich aufnimmt und ob gespeicherte Videos fehlerfrei abgespielt werden können. Viele Hersteller empfehlen außerdem, die Speicherkarte regelmäßig direkt über die Dashcam zu formatieren.

Auch das Objektiv sollte sauber bleiben. Staub, Fingerabdrücke oder eine verschmutzte Windschutzscheibe können die Bildqualität deutlich verschlechtern.

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FAQ zur Funktionsweise einer Dashcam

Nimmt eine Dashcam automatisch auf?

Ja. Die meisten Dashcams beginnen automatisch mit der Aufnahme, sobald sie über das Fahrzeug mit Strom versorgt werden. Nach dem Ausschalten der Zündung wird die laufende Datei gespeichert und die Kamera schaltet sich ab oder wechselt in den Parkmodus.

Nimmt eine Dashcam ständig auf?

Während der Fahrt zeichnet eine Dashcam normalerweise kontinuierlich kurze Videosequenzen auf. Durch die Loop Funktion werden ältere Dateien automatisch überschrieben. Wichtige Ereignisse können vor dem Überschreiben geschützt werden.

Was passiert mit alten Dashcam Aufnahmen?

Bei aktivierter Loop Aufnahme werden die ältesten ungeschützten Videos automatisch durch neue Aufnahmen ersetzt. Du musst den Speicher deshalb normalerweise nicht nach jeder Fahrt manuell löschen.

Wie erkennt eine Dashcam einen Unfall?

Viele Modelle besitzen einen G Sensor. Dieser erkennt starke Beschleunigungen, Verzögerungen oder Erschütterungen und kann daraufhin die aktuelle Aufnahme automatisch schützen.

Braucht eine Dashcam eine Speicherkarte?

Bei den meisten Modellen ja. Üblicherweise wird eine microSD Karte verwendet. Welche Speichergröße und Geschwindigkeitsklasse geeignet ist, hängt von der jeweiligen Dashcam ab.

Wie lange kann eine Dashcam aufnehmen?

Das hängt von Speichergröße, Auflösung, Bildrate und Videokompression ab. Durch die Loop Aufnahme kann eine Dashcam praktisch dauerhaft weiterarbeiten, weil ältere Dateien automatisch überschrieben werden.

Funktioniert eine Dashcam auch ohne Internet?

Ja. Für die normale Videoaufnahme benötigt eine Dashcam keine Internetverbindung. Auch Modelle mit WLAN verwenden diese Verbindung meistens nur für die direkte Kommunikation zwischen Kamera und Smartphone.

Was bringt GPS bei einer Dashcam?

GPS kann Position, Strecke und je nach Modell Geschwindigkeit erfassen. Diese Daten können gemeinsam mit dem Video gespeichert und später bei der Auswertung verwendet werden.

Funktioniert eine Dashcam auch nachts?

Ja. Moderne Dashcams können auch bei Dunkelheit aufnehmen. Die tatsächliche Bildqualität hängt unter anderem von Kamerasensor, Objektiv, Belichtung und Bildverarbeitung ab.

Was bedeutet Loop Recording?

Loop Recording bedeutet, dass die Dashcam ihre Aufnahmen in kurzen Abschnitten speichert und die ältesten ungeschützten Dateien automatisch überschreibt, sobald der Speicher voll ist.

Was ist ein G Sensor bei einer Dashcam?

Ein G Sensor misst Beschleunigungen und Erschütterungen. Erkennt er einen möglichen Unfall oder starken Stoß, kann die Dashcam die entsprechende Videosequenz automatisch gegen das Löschen schützen.

Kann eine Dashcam vorne und hinten gleichzeitig filmen?

Ja. Dual Dashcams besitzen eine Frontkamera und eine zusätzliche Heckkamera. Beide Kameras können gleichzeitig aufnehmen und ihre Videos auf derselben Speicherkarte speichern.

Wie funktioniert der Parkmodus einer Dashcam?

Im Parkmodus kann die Kamera auch bei abgestelltem Fahrzeug auf bestimmte Ereignisse reagieren. Je nach Modell erfolgt die Aktivierung beispielsweise durch einen G Sensor, eine Bewegungserkennung oder eine spezielle reduzierte Aufnahmefunktion.

Entlädt eine Dashcam die Autobatterie?

Während der Fahrt wird die Dashcam über das Bordnetz versorgt. Bei einem dauerhaft aktiven Parkmodus kann sie jedoch auch nach dem Abstellen Strom verbrauchen. Eine geeignete Spannungsüberwachung kann verhindern, dass die Fahrzeugbatterie zu stark entladen wird.

Wie sieht man sich Dashcam Videos an?

Du kannst die Speicherkarte mit einem Kartenleser am Computer öffnen. Bei Dashcams mit WLAN lassen sich Videos häufig zusätzlich über eine Smartphone App ansehen und herunterladen.

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